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Die Torkamera bei der WM 2014 in Brasilien

Zu oft gab es in wichtigen Fußballspielen Fehlentscheidungen, bei denen einer Fußballmannschaft ein Tor zugesprochen oder nicht anerkannt wurde, sodass viele Fußballexperten die Torkamera forderten und bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien wurde diese Technik zum ersten Mal bei einem Fußball-Weltmeisterschaftsturnier eingesetzt. Es kam, wie es kommen musste, denn natürlich gab es bei der WM in Brasilien kaum Torszenen, bei denen wirklich eine Torkamera benötigt wurde, um die Szenen für die beiden Fußballmannschaften und den Schiedsrichter auf dem Feld aufzuklären. Trotzdem wurden die Bilder der Torkamera oft im Fernsehen gezeigt, um den Zuschauern deutlich zu machen, dass die Torkameratechnik funktioniert und im Zweifelsfall zum Einsatz kommen kann. Mit der Torkamera lässt sich ziemlich genau ermitteln, ob der Spielball hinter der Torlinie war und ein Treffer somit gelten müsste. Im Fußball gibt es hin und wieder sehr schnelle Spielzüge und Schüsse mit hoher Geschwindigkeit, sodass die Schieds- und Linienrichter gelegentlich nicht mit bloßem Auge erkennen können, ob sich der Ball hinter der Torlinie befand, wenn es um Zentimeterentscheidungen auf dem Fußballplatz geht. Aufgrund der Torkameratechnik wird dem Schiedsrichter eine große Last abgenommen, denn er braucht nur noch auf die Mitteilung der Torkameratechnik zu warten, um seine Entscheidung hinsichtlich des Tores zu fällen, über welche sich die Fußballspieler nicht beschweren können, da es den Videobeweis gibt. Nach der Weltmeisterschaft fordern viele Fußballfans den Einsatz der Torkamera auch in der Fußball-Bundesliga. Die Torkamera ist jedoch nicht die einzige Neuheit der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien, denn das Freistoßspray feierte bei der WM in Südamerika ebenfalls sein Debüt auf dem internationalen Fußballfeld.

Das Freistoßspray ist eine weitere Neuheit der WM 2014

Als das Freistoßspray bei der Weltmeisterschaft in Brasilien zum ersten Mal eingesetzt wurde, waren viele Fußballfans irritiert, denn wobei sollte dieses Spray bei einem Fußballspiel schon helfen? Im Laufe der WM stellte sich das Freistoßspray jedoch als sinnvoll heraus, denn es markiert dem Freistoßschützen die Position, wo er den Ball zu platzieren hat, sodass er sich den Ball nicht zu weit nach vorne legen kann. Gleichzeitig markiert der Schiedsrichter mit dem Spray die Linie für die Freistoßmauer, denn in Fußballspielen kommt es oft vor, dass die Freistoßmauer unbemerkt auf den Freistoßschützen zuschleicht, um die Torchance zu erschweren. Die Spieler in der Freistoßmauer bekommen mit dem Spray eine Linie auf dem Rasen gezogen, welche sie nicht übertreten dürfen. Der Schiedsrichter kann anhand der Linie sehen, ob sich die Freistoßmauer bewegt hat und sie bei Bedarf ermahnend auffordern, sich zurück hinter die gezogene Linie zu begeben, bevor der Freistoß ausgeführt wird. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien haben viele Spieler das Spray als störend empfunden und es vom Rasen entfernt, sobald der Schiedsrichter nicht mehr darauf geachtet hat. Natürlich könnte es sein, dass auch das Freistoßspray in den kommenden Fußballsaisons ein Inventarstück der Schiedsrichterausrüstung in der Fußball-Bundesliga wird.

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